Midnight in Paris (2011)
94 minuten

Midnight in Paris
Midnight in Paris
Komödie
Romantik
Kinostart: 18.08.2011 (Schweiz)
Regie: Woody Allen
Darsteller: Rachel McAdams, Marion Cotillard, Owen Wilson, Michael Sheen, Adrien Brody, Alison Pill, Kathy Bates, Tom Hiddleston, Léa Seydoux, Kurt Fuller, Corey Stoll, Mimi Kennedy, Gad Elmaleh, Carla Bruni, Nina Arianda
Drehort: Spanien, USA

Inhaltsangabe - Midnight in Paris

Ein Wunschtraum geht für den Amerikaner Gil in Erfüllung, als er mit seiner Verlobten Inez Urlaub in Paris verbringen kann. Seit seiner Jugend schwärmt Gil von der dortigen Künstlerszene der Zwanzigerjahre. Wenn er nur damals hätte leben können! Hemingway, Fitzgerald, Gertrude Stein - das sind die Idole des erfolgreichen Hollywood-Drehbuchautors. Inez hat indes kein Verständnis für seine Schwärmerei. Eines Abends bricht Gil alleine auf und verirrt sich bei seinem Streifzug durch die Straßen der Stadt der Liebe. Punkt Mitternacht geschieht etwas Magisches: Gil wird von einer Limousine aufgelesen, die ihn geradewegs in die Roaring Twenties transportiert, zu allen legendären Künstlern, die er immer schon bewundert hat! Mit einem Mal ist nichts mehr wie es vorher war ...

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Rezensionen - Midnight in Paris

  • Cineclub
    Der mittlerweile 76-j [mehr..]
    8 / 10
    Veröffentlicht: 24.04.2013
  • Filmrezension.de
    Die Einleitung sagt bereits alles über den folgenden Film aus und fasst die gesamte Problematik der Filmfiguren feinfühlig zusammen, ohne dem Zuschauer die Spannung zu nehmen. Gil spricht von seiner Fantasievorstellung eines Paris der 1920er Jahre, während ihn seine Freundin Inez mit Unverständnis und der Betitelung eines Träumers straft. Sie sieht nicht was er sieht. Eine Brücke über einem Seerosenteich ist für sie eine Brücke über einem Seerosenteich. Für ihn ist es das unfassbare Glück, genau dort zu stehen, wo einst Monet seine berühmten Seerosenbilder erschaffen hat und ein Ort der puren Idylle. Der romantischste Filmkuss des Paares erfolgt nicht umsonst bereits in den ersten fünf Minuten des Films und zeigt klar auf, dass es hier nicht um eine langsam anbandelnde Liebesgeschichte dieser zwei Protagonisten geht, sondern vielmehr um den Zerfall einer trügerischen Beziehung. [mehr..]
    4 / 10
    Veröffentlicht: 31.08.2011
  • KultHit
    Woody Allen ist seit jeher der Inbegriff des intellektuellen Romantikers. Umso erstaunlicher, dass es den Filmemacher während seiner 40-jährigen Karriere noch nie wirklich in die Stadt der Liebe verschlagen hatte, um sie dem Zuschauer durch seine verkopfte, rosarote Brille zu präsentieren - auf eine Weise, die bereits New York oder London in Allen'sche Filmmetropolen verwandelte.
    Der erste Eindruck von „Midnight in Paris“ könnte so manchen irritieren. Owen Wilson übernahm nicht nur die Hauptrolle, sondern entwickelt innerhalb kürzester Zeit schauspielerische Qualitäten - über die er womöglich bereits vorher verfügte, sie jedoch so sorgfältig hütete, wie Woody Allen seine Sammlung schwarzer Pantobrillen. Tatsächlich kann der Zuschauer Wilson regelrecht dabei beobachten, wie er in die Fußstapfen von Allen hineinwächst und nach dem ersten Akt als verjüngte Version mit gebogener Nase des 75-jährigen Filmemachers wiedergeboren wird. Der Film selbst beginnt als Verbeugung vor Paris und taucht die französische Hauptstadt in gefällige Bilder. Wie bereits unzählige Male zuvor, verfällt der Zuschauer auch im Falle von „Midnight in Paris“ in eine Sehnsucht nach dem Pariser Lebensgefühl, das die Herzen wie kein anderes berührt. Doch die Schönheit von Paris einzufangen war nicht Allens primäres Ziel. Was wie eine filmische Sightseeingtour beginnt, entwickelt sich zusehends in einen Schrein der Künste. Ein Bekenntnis an die kreativen Bohemien der vergangenen Epochen. Literatur, Musik, Wein, Philosophie, die bildenden und darstellenden Künste, Woody Allen lässt seiner Liebe für alles, was ihn selbst die vergangenen 75 Jahre berührte und inspirierte in den Film einfließen. Einmal zu tief in eigenen Assoziationen geschwelgt und der Zuschauer verpasst einige seiner unzähligen Anspielungen.
    [mehr..]
    8 / 10
    Veröffentlicht: 23.08.2011
  • ndr.de
    Parisbesucher Gil macht nachts Zeitreisen in die 20er-Jahre. "Midnight in Paris" ist ein sommerliches Märchen, das unbekümmert auf der Klaviatur des Unwahrscheinlichen spielt. [mehr..]
    Veröffentlicht: 18.08.2011
  • Filme Ring
    Der Regiealtmeister und New York Chronist Nummer 1, Woody Allen, hatte seinen Karrierehöhepunkt im Jahr 2005 scheinbar schon deutlich hinter sich. Doch sein in London gedrehtes Meisterwerk Match Point läutete für den zynischen Regisseur einen zweiten Frühling ein und seit dem hat er wieder deutlich an Fahrt gewonnen. Amerika hinter sich lassend (außer einer kurzen Rückkehr mit Whatever Works) filmte Allen mit neuem Elan in Europa. Nach London folgte Barcelona und mit Midnight in Paris ist er nun auch in der romantischsten Stadt der Welt angelangt. Dass sein nächster Film in Rom spielen soll ist auch schon bekannt, und da er auch mit seinem neuesten Streich immer noch höchst gelungene Unterhaltung abliefert, darf man auch weiterhin auf den jährlichen Woody Allen Film gespannt sein. [mehr..]
    7 / 10
    Veröffentlicht: 26.07.2011
  • SpielFilm
    „Das Vergangene ist nie tot, es ist nicht einmal vergangen“, hat William Faulkner einmal geschrieben. Und das Woody Allen ihn in seinem wunderbaren Film „Midnight in Paris“ zitiert, ist gewiss kein Zufall. Denn sein Protagonist, der Drehbuchautor Gil (Owen Wilson), träumt davon, im Paris der 1920er Jahre zu leben. Doch er befindet sich in der harschen Gegenwart, in der er mit seinem Job hadert und mit der dominanten Inez (Rachel McAdams) verlobt ist. Gemeinsam mit seinen zukünftigen Sc. [mehr..]
    Veröffentlicht: 12.07.2011
  • Filmstarts
    Superhelden-Filme sind in Hollywood en vogue. Vor allem auf dem US-amerikanischen Markt lässt sich damit im Optimalfall viel, viel Geld verdienen, wie „Iron Man", „Spider-Man" und ihre Kollegen eindrucksvoll untermauern. Auf den kommenden Mash-up „The Avengers" freuen sich ganze Generationen von Comicfilm-Fans, aber zuerst tritt ein Regisseur in dieser Sparte an, von dem dies kein Kinogänger auch nur ansatzweise vermutet hätte: Woody Allen. In seiner romantischen Komödie „Midnight In Paris", mit der er die 64. Filmfestspiele von Cannes eröffnete, widmet sich der legendäre New Yorker Kult-Regisseur natürlich nicht den Superhelden nach moderner Definition, sondern seinen eigenen überlebensgroßen Idolen, die da heißen Ernest Hemingway, Pablo Picasso, F. Scott Fitzgerald und Cole Porter. Allen verbindet die Gegenwart und die von ihm so bewunderte Goldene Ära der Zwanzigerjahre durch eine originelle Zeitreise-Idee und macht „Midnight In Paris" so zu einem ungemein charmanten Werk, in dem der beißende Zynismus seiner vorangegangenen Filme über weite Strecken einer entwaffnenden Naivität weicht. [mehr..]
    7 / 10
    Veröffentlicht: 12.05.2011
  • Film Herum
    Du musst mehr Woody Allen-Filme schauen, du musst mehr Woody Allen-Filme schauen, du musst mehr Woody Allen-Filme schauen,… Bei Woody Allen ging ich immer von folgendem Grundsatz aus: Hat man einen seiner Filme gesehen, hat man sie alle gesehen. Vermutlich stehe ich mit dieser Einstellung alleine da und muss diese hier und jetzt revidieren. Naja, zumindest zum Teil. Denn “Midnight in Paris” ist irgendwie ein typischer Woody Allen-Film, irgendwie aber auch nicht.Die Stadt der Li [mehr..]
    8 / 10
    Veröffentlicht: 00.00.0000

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